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Die Haut
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Der Aufbau der Haut

Der Aufbau der Haut (Epidermis)

  • Die Oberhaut (Epidermis) als äußerste Schicht der Haut stellt die eigentliche Schutzhülle und die direkte Verbindung des Menschen zu seiner Umwelt dar. Sie teilt sich in mehrere ineinandergreifende Schichten auf:
    Ø Das Stratum corneum – die Hornschicht wird aus bis zu 20 Lagen sich ständig erneuernder Hornzellen gebildet. Diese oberste Hautschicht besteht aus schuppenförmigen, übereinander gelagerten und verhornten Hautzellen ohne Zellkern, den abgestorbenen sog. Keratinozyten.
    Ø Neben den Keratinozyten enthält die Keimschicht drei weitere Zellarten:
    Ø Die Melanozyten produzieren je nach Hautregion und persönlichen Anlagen in unterschiedlichem Ausmaß die Melanine (Pigmentkörper), die für die Braunfärbung der Haut sorgen und damit ihrem Schutz dienen.
    Ø Die Merkel-Zellen fungieren als epidermale, hauteigene Nervenzellen.
    Ø Die Langerhans-Zellen spielen eine wichtige Rolle im Immunsystem.
    Ø Die helle Schicht das Stratum lucidum - ist eine Transitionszone zw. den beiden anliegenden Zonen
    Ø Körnerschicht (Stratum granulosum – eine dünne Schicht abgeplatteter Keratinozyten)
    Ø Die Stachelzellenschicht - Stratum spinosum enthält kubische Zellen, wobei eine Umwandlung der Keratinozyten einsetzt. Sie enthält auch immunkompetente Zellen.
    Ø Das Stratum basale die untere Keimschicht besteht aus nur einer Zellschicht aus kubischen bis hochprismatischen, säulenartig angeordneten Epithelzellen, die mit der darunter liegenden Basalmembran in Kontakt stehen. Sie besteht aus adulten Stammzellen, aus denen sich die reifen Epithelzellen, z.B. die Keratinozyten der Epidermis bilden. Die Zellen weisen eine hohe Mitoserate auf, um den Zellverlust an der Oberfläche des Epithels auszugleichen. Das Stratum basale ist die entscheidende Schicht für die Regeneration eines Epithels.
  • Die Dicke der Oberhaut beträgt je nach Körperregion zwischen 30 Mikrometern und 4 Millimetern.
  • Die Oberhaut ist für das Aussehen eines Menschen besonders wichtig.
    Ø So hängt es z.B. von der Dicke oder Zartheit der Hornschicht ab, ob die Blutgefäße durchschimmern können und der Teint dadurch rosig oder blass erscheint.

Bildquelle, de.wikipedia.org

Aufbau der Haut (Lederhaut, Dermis)

 

  • Die zweite Hautschicht ist die Lederhaut, auch Dermis, Cutis oder Corneum genannt.
  • Zwischen Lederhaut und Oberhaut verläuft eine wellenförmige bis zapfenförmige Grenze, das Stratum papillare. Durch die vielfachen Einstülpungen der Lederhaut in die Unterseite der Oberhaut kommt es zu einer großen Oberfläche und damit festen mechanischen Verbindung beider Schichten und zu einer
    erleichterten Abgabe von Nährstoffen an die Oberhaut.
    Ø Im Stratum papillare (Papillarkörper) sitzen die meisten sensorischen Zellen der Haut. Die Zellzwischenräume sind weit
    und mit einer geleeartigen Flüssigkeit (Interstitium) gefüllt, die durch das hier beginnende Lymphgefäßsystem drainiert
    wird. Unterschiedliche Zellen können sich in diesem Gewebe einigermaßen frei bewegen. Es sind vor allem
    Abwehrzellen, aber auch Bindegewebe-bildende Zellen (Fibroblasten) zu finden.
  • Ein auffälliges Strukturmerkmal der Lederhaut ist das faserige Netzwerk aus Proteinen, das zum Großteil aus Kollagenfasern besteht. Diese elastischen Fasern sind für die Geschmeidigkeit und Anpassungsfähigkeit der Haut verantwortlich. Im Alter lässt diese Elastizität stark nach.
    Ø Im Stratum reticulare (Netzschicht) befindet sich straffes, geflechtartiges Bindegewebe mit Kollagenfasern (Typ I) und
    begleitend elastische Fasern. Der Flüssigkeitsanteil in dieser Schicht bestimmt die Straffheit der Haut.
  • Darüber hinaus sind zahlreiche Blut- und Lymphgefäße in die Lederhaut eingeflochten, die die Versorgung
  • der Epidermis mit Nährstoffen und Sauerstoff gewährleisten.
    Ø Bei venösen Rückstromdefekten tauchen vergrößerte Venen, sogenannte Besenreiser auf.
  • Die speziellen Nervenkörper und freien Nervenendungen der Lederhaut sprechen auf Wärme, Kälte und Berührungsreize an. Weiterhin sitzen hier die Talgdrüsen. Haarwurzeln und Schweißdrüsen befinden sich im unteren Teil der Lederhaut, sowie in der Übergangsschicht zur Unterhaut.

Bildquelle: Google-Bilder, melanoma.blogsome.org

Aufbau der Haut (Subcutis)

 

  • Die Unterhaut (Subcutis) ist eine von der Lederhaut nicht scharf abgegrenzte, stark dehnbare Bindegewebeschicht.
  • Die zum Teil umfangreichen Fetteinlagerungen, das Unterhautfettgewebe, übernehmen die Aufpolsterung der Haut.
  • In der Unterhaut liegen zahlreiche Blut- und Lymphgefäße, Schweißdrüsen sowie Haarwurzeln.
  • Die Subcutis führt ein dichtes Nervennetz, dessen Endungen alle Hautschichten durchziehen und Sinnesempfindungen, wie Druck, Wärme, Kälte und Tastgefühl, vermitteln.
  • Diese Schicht dient als Energiereserve, Wärmepolster und Nahrungsspeicher. Sie schützt Knochen, Muskulatur und Organe gegen Druck, Stoß und Wärmeverlust.
  • In ihrer Ausdehnung stark variabel kann die Subcutis bei Unterernährung fast völlig verschwinden, bei Fettleibigkeit dagegen außerordentlich voluminös werden.

Bildquelle: Google-Bilder, Springermedizin.at*

Exkurs ad Cellulite*:

Ø Die Cellulite ist eine typisch geschlechtsspezifische Veränderung. Männer – auch dicke Männer – bekommen keine Cellulite.

Ø Der Grund liegt in der unterschiedlichen Mikroarchitektur des subkutanen Fettgewebes. Während Männer hier ausgeprägte Bindegewebsquervernetzungen aufweisen, sind die bindegewebigen Septen bei Frauen säulenartig angeordnet, sodass sich bei Vorliegen eines zusätzlichen Lipödems das typische „matratzenartige“ Hautmuster ausbildet.

*Dr. Bernd Kleine-Gunk - Abteilung für Gynäkologie,EuromedClinic - 90763 Fürth, Deutschland

Quelle:www.haut.de, (health&media GmbH, Darmtadt)

 

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